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Leben und Wohnen in Eisdorf e.V.

Der Verein für alle Einwohnerinnen und Einwohner

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DoLeWo erhält LEADER-Förderung für Scheunenprojekt

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Petra Pinnecke, Harald Dietzmann, Frank Uhlenhaut, Joannis Hondrogiannis, Jan Vollrath, Anja Kreye, Hans-Werner Ingold und Herbert Lohrberg (v. li. n. re) freuen sich über die Förderung und auf die Einweihung des Projektes. Foto: Petra Bordfeld

„Die LEADER-Förderung von fast 20 000 Euro ist ein großes Dankeschön, Kompliment und eine Anerkennung für den Verein, der die Dorfgemeinschaft und das Dorfleben stark prägt“, so Frank Uhlenhaut, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) für die Region Osterode, der zusammen mit Anja Kreye vom Regionalmanagement derselben Region nach Eisdorf, zu der im Klappenweg 2 stehenden Scheune gekommen war. Dort überreichte er nämlich dem ersten Vorsitzenden des Vereins „Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf“ (DoLeWo), Herbert Lohrberg, den Scheck in der erwähnten Summe.

Diese Förderung von LEADER sei auch eine große Anerkennung für den Vorsitzenden, der hartnäckig geblieben sei und stets den Focus auf das Projekt „Vereinsscheune“ gelegt hat. Denn um Neues zu schaffen, müsse das Alte erhalten bleiben. Die Scheune, welche im vergangenen Jahr vom Verein erworben wurde, sei letztendlich nicht „nur“ als Gerätelager und Schuppen gedacht. Denn sie sei auch ein wichtiger Faktor für die Dorfgemeinschaft.

Uhlenhaut brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten zügig in Angriff genommen werden können und alles in trockene Tücher kommt. „Ich freute mich auf ein Wiedersehen bei der offiziellen Einweihung“.

Herbert Lohrberg bedankte sich für diese Förderung, an der übrigens auch die Gemeinde Bad Grund mit einer Kofinanzierung von fast 2 500 Euro beteiligt ist. Damit die Kofinanzierung auf die erforderlichen rund 5 000 Euro kam, hat sich das Land Niedersachsen ebenfalls aus Kofinanzierungsmitteln daran beteiligt.

Er sei so hartnäckig hinter dieser Förderung her gewesen, weil man kein Wanderzirkus werden wollte, der immer wieder von Scheune zu Scheune umziehen musste. Aus dem Grund habe man die Entscheidung für die Allgemeinheit getroffen, und das Bauwerk im Klappenweg erworben, wo jetzt bereits die Gerätschaften untergebracht sind, welche den Vereinen und Verbänden der Ortschaften Eisdorf und Willensen zur Verfügung stehen. Um aber das vereinseigene Material ordnungsgemäß lagern zu können und Reparaturmaßnahmen in Eigenleistung vor Ort durchführen zu können, müsse die Scheune instand gesetzt werden. Dazu gehöre auch, dass sie an das öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen und im hinteren Bereich des Geländes ein Bürocontainer aufgestellt werden soll. Strom und auch ein WC seien sehr wichtig, denn man könne nicht immer die Nachbarn „anpumpen“. Dem Vorhaben schaue er sehr optimistisch entgegen, so Lohrberg. „Denn Gott sei Dank haben wir hiesige Firmen, die dafür sorgen werden, dass es schnell losgehen wird“.

Dafür, dass jetzt ein Vorhaben realisierbar geworden ist sprach er Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke und Bürgermeister Harald Dietzmann ein großes Dankeschön  aus. Beide hätten ihnen stets zur Seite gestanden.

Harald Dietzmann versicherte, dass die Gemeinde  überaus gerne die benötigte Summe zu den LEADER-Geldern gebe, damit der Förderantrag verwirklicht werden kann. Letztendlich handele es sich um ein wichtiges und sehr mutiges Projekt, das von einem Verein in die Hand genommen wurde. „Es ist wichtig, dass es in Eisdorf und Willensen mit DoLeWo einen Dachverband gibt“.

Petra Pinnecke versicherte, dass DoLeWo ein wahrhaft  toller Verein für Eisdorf sei. „Was Besseres kann sich eine Ortschaft nicht wünschen, herzlichen Dank für die schon getane Arbeit“.

Nach den offiziellen Worten machten sich die Gäste zusammen mit dem ersten Vorsitzenden, dessen Stellvertreter Joannis Hondrogiannis, Kassenwart Jan Vollrath und Beisitzer Hans-Werner Ingold auf den Weg, um sich die Scheune sowohl von innen, als auch von außen anzuschauen und das Gelände, auf dem sie steht,  in Augenschein zu nehmen. Man war sich einig, dass man sich auf die Fertigstellung des Vorhabens freut. pb

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Digitaler Dorfplatz für gemeinsame Kommunikation

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Die Ortsbürgermeister, Ortsvorsteher, der Projektmanager Innenentwicklung und der Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund informierten sich bei den Vertretern der Werbeagentur im Rathaus von Windhausen über die Dorf-App „Crossiety“. Foto Herma Niemann

In einer einjährigen Testphase wollen Bad Grund, Eisdorf, Willensen und die Kindertagesstätten der Gemeinde Bad Grund die Dorf-App „Crossiety“ ausprobieren.

Windhausen. „Crossiety“ ist ein digitaler Dorfplatz und bietet als App für das Handy eine lokale und sichere Kommunikationsplattform für Gemeinden, Städte und Regionen. Das Ziel von „Crossiety“ist es, das wertvolle Potential innerhalb der lokalen Gesellschaft besser zu nutzen, indem sich die Menschen wieder vermehrt austauschen und gegenseitig helfen. Damit soll das Zusammenleben attraktiver und nachhaltiger gestaltet werden. Auf der interaktiven Plattform können sich Einwohner besser informieren, effizienter miteinander kommunizieren und sich noch einfacher engagieren. „Herkömmliche soziale Medien vernetzen zwar die Welt, nicht aber die lokale Bevölkerung“, das sagen die Macher von „Crossiety“ und der Vertrieb in Deutschland, die Werbe- und Medienagentur „Go to Media“ mit Sitz in Delbrück. Durch die Digitalisierung würden die Menschen täglich unzählige Informationen aus der ganzen Welt erhalten. Was jedoch vor der eigenen Haustür geschehe, würden viele Menschen immer seltener mitbekommen. Auch wenn zunächst nur die Ortschaften Bad Grund, Willensen, Eisdorf und die Kindertagesstätten der Gemeinde in einer ersten und einjährigen Pilotphase an diesem Projekt teilnehmen, waren vor kurzem die Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke (Eisdorf), die Ortsbürgermeister Erich Sonnenburg (Badenhausen), Holger Diener (Bad Grund), Burkhard Fricke (Windhausen), Olaf de Vries (Gittelde), der Ortsvorsteher von Willensen, Hartmuth Nienstedt, der Vorsitzende des Vereins DoLeWo, Herbert Lohrberg (Eisdorf), sowie der Projektmanager Innenentwicklung, Nikolai Simon-Hallensleben, und der Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund, Harald Dietzmann, in den Ratssaal des Rathauses in Windhausen gekommen, um sich im Detail über das Projekt und die App zu informieren. Über die Vorteile der App berichteten Stefan Neisemeier (Creative Art Director) und Christian Uhe (Salesmanager) von der Werbe- und Medienagentur.

Wie Neisemeier berichtete, würde die Agentur schon seit über 20 Jahren die Kommunikation für Kommunen organisieren. Auf der Kommunikationsplattform „Crossiety“ könnten alle Benutzer, die sich registriert haben, private, öffentliche oder vereinsbezogene Meldungen, Nachrichten und Veranstaltungen veröffentlichen. Aber auch andere Dinge, ganz gleich ob Kauf oder Verkauf, Verleih, Nachbarschaftshilfe, Mitbring- oder Mitfahrservice. Auf der App können Anliegen und Angebote ebenso veröffentlicht werden, wie auch Hilfsangebote leichter zu denjenigen kommen, die sie wirklich brauchen. Hilfesuchende können direkt mit den helfenden Personen aus dem nahen Umfeld in Kontakt treten. Ebenso kann auf dem digitalen Dorfplatz auch eine Helferliste erstellt werden, in die sich Menschen eintragen können, die beispielsweise bei einem Umzug oder bei der Organisation eines Festes einspringen. Auch das Angebot einer lokalen Jobbörse ist möglich, wie auch das Posten von Fundstücken. Vereine sollen laut Aussage der Werbeagentur besser mit den Mitgliedern kommunizieren können. Auch könne die Kommunikation mit der Verwaltung der Gemeinde einfacher und direkter gestaltet werden. Informationen zu Behördengängen, Hilfen bei Fragen, Terminvereinbarungen, Downloads und auch ein Abfallkalender können auf der App abgebildet werden. „Hier können Dinge digital angestoßen werden, die dann im realen Leben umgesetzt werden“, so Neisemeier. Die Funktionsvielfalt über die App sei größer, direkter und vielfältiger als auf anderen eher starren sozialen Plattformen. Zudem arbeite die App über datenschutzkonforme Server der EU. Ein wichtiger Vorteil, die Teilnehmer sollen sich mit ihrem echten Namen anmelden. „Nur über die echten Namen kann Kommunikation stattfinden, die vertrauensvoll funktionieren soll“. Mit den echten Namen würden sich die Menschen auch auf ein respektvolles Miteinander einlassen, ergänzt Uhe. Außerdem biete die Werbeagentur ein umfangreiches Qualitätsmanagement an. „Wir wollen keine Zensur vornehmen, aber manchmal müssen wir eingreifen, wenn gegen die Richtlinien verstoßen wird“, so Neisemeier, der noch erwähnte, dass die Plattform nicht in Konkurrenz zu den bestehenden Homepages von Vereinen, Verbänden oder Institutionen treten werde. Ein kostenloser Support ist im Preis enthalten.

Die Kosten berechnen sich mit einem Euro pro Einwohner zuzüglich Mehrwertsteuer pro Jahr. Daraus ergibt sich für die Ortschaft Bergstadt Bad Grund eine Summe von rund 2.720 Euro, die aus dem LEADER-Projekt „Innenentwicklung Bergstadt Bad Grund“ finanziert wird. Für die Ortschaften Eisdorf und Willensen ergeben sich rund 1.850 Euro, finanziert aus dem „Dorfbudget“ des Landkreises Göttingen zu je 500 Euro für Eisdorf und Willensen. Weitere 850 Euro kommen aus allen Ortsratsbudgets der sechs gemeindlichen Ortschaften. Für die verabredete Einbeziehung der Kindertagesstätten berechnet das Unternehmen im ersten Jahr keine Kosten.

„Wir sind mit dem Projekt Vorreiter im Altkreis Osterode“, so Herbert Lohrberg, der ergänzte, dass Dieter Sinram aus Eisdorf dieses Projekt angeschoben habe. „Auch wenn das Pilotprojekt erst mal nur ein Jahr läuft, wollen wir schon jetzt signalisieren, dass, wenn es gut läuft, die App dauerhaft im gesamten Gemeindegebiet eingesetzt werden soll“, so Harald Dietzmann. Dann wäre eine Gemeinschaftsfinanzierung aus Gemeinde, Vereinen und Unternehmen wünschenswert und anzustreben. hn

Flohmarkt im Mitteldorf

EisdorferFlohmarkt 2019

Am Samstag, 18.September 2021 ab 10:00 Uhr lädt der Verein "Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf e.V." zum 12. Flohmarkt im Mitteldorf ein. Hier kann jeder seine nicht mehr gebrauchten Gegenstände anbieten.

Standgebühren werden nicht erhoben, Spenden sind willkommen.

Ab 08:00 Uhr kann mit dem Aufbau der Stände begonnen werden.

Neben dem Flohmarkt hat die Heimatstube ihre Pforten geöffnet. Eine Kaffeetafel mit selbst herstellten Kuchen ist im ehem. Gemeindebüro aufgestellt.

Für das leibliche Wohl sorgt u.a. ein gut sortierter Getränkewagen, ein Weinstand, Matjes- und Leberkäsebrötchen sowie Currywurst mit Pommes.

Weiterhin bieten wir für die Einwohner aus Eisdorf und Willensen auf einem Stand die Installation und Einweisung der Dorf App an.

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